Boris von Brauchitsch

Astrid Proll. Zwischen Sturm und Stille

Astrid Proll und Boris von Brauchitsch: Zwischen Sturm und Stille. Wie ich der RAF entkam

»Sie kennen mich von einem Fahndungsplakat.« Astrid Proll wird die RAF nicht los. Bekannt ist sie als deren Gründungsmitglied. Jetzt legt sie zum ersten Mal ihr gesamtes Leben offen. Das junge Mädchen, das nicht begehrt wie die meisten anderen, erfindet sich ihr eigenes Leben – und muss es später immer wieder tun. Astrid Proll berichtet von ihrem Weg in die RAF, in der sie vorübergehend eine Wahlfamilie findet, reflektiert die Methoden ihres Kampfes, die Macht der Bilder, die treffen können »wie Schüsse«, die Motive, Irrtümer und Erfahrungen ihrer Generation. Halt findet sie in London, arbeitet dort, untergetaucht, als Automechanikerin und nach ihrer Haftzeit als Bildredakteurin mit der internationalen Fotoszene.

"Große Literatur, in der fast jedes Wort sitzt. So etwas hat man von Beteiligten in dieser Qualität noch nicht gelesen. Man nimmt das Buch zur Hand und legt es nicht mehr weg." --- Rober Misik in: Falter, 26. Oktober 2026

"Zwischen Sturm und Stille ist zugleich das eindruckvolle Dokument einer Selbstermächtigung und des Sichtbarmachens einer untergegangenen Welt im Taumel." --- Wolfgang Paterno in: Profil, 12. September 2026

Zurück zur Übersicht