Boris von Brauchitsch

Paula Modersohn-Becker

„Boris von Brauchitsch unterzieht in seinem Buch die Künstlerkolonie in Worpswede samt der romantischen Vorstellungen, die sich bis heute darüber halten, einer kritischen Betrachtung. Nicht ohne Spott beschreibt er die untereinander konkurrierenden männlichen Künstler sowie deren oft nationalistische Tendenzen. Auch Paula Modersohn-Becker war auf der Suche nach einer spezifisch deutschen Kunst, erklärt Brauchitsch. In seiner Biografie bringt er uns diese beeindruckende Malerin in ihrer Vielseitigkeit und Widersprüchlichkeit nahe.“ --- Eva Gaeding, in: MDR, Kultur erleben: Die Drei der Woche, 15. August 2025

"Schmissig erzählt." --- Der Standard, 25. Juli 2025

"...eigentlich will man nur solche Biografien lesen..." --- Konrad Holzer, in: Flaneurin, 26. Juli 2025

"So wie der Biograf Boris von Brauchitsch die Malerin Paula Modersohn-Becker beschreibt, mag man wiederholt denken, dass man sie nicht gern zur Freundin gehabt hätte. Sehr direkt scheint sie gewesen zu sein, bedingungslos, kritisch, oft auch launisch und bei allen gelegentlichen Zweifeln sehr überzeugt von sich selbst. Aber wenn sie nicht so kraftvoll, ihrer Sache sicher als Künstlerin gewesen wäre, hätte sie sich niemals behaupten können. Denn zu ihrer Zeit war die Kunst schlicht männlich. […] Ihre Lebensgeschichte ist nun in dem sorgsam ausgestatteten Band, der im Insel Verlag erschienen ist, beschrieben. Viele ihrer Bilder sind hier abgebildet und dazu auch wichtige Gemälde aus der Kunstgeschichte, die für Paula Modersohn-Becker Bedeutung hatten. Das Buch liegt fadengeheftet gut in der Hand. Es ist auf hervorragendem Papier gedruckt, das einen guten Duft verströmt. So lädt diese Biografie wunderbar ein zur Beschäftigung mit Paula Modersohn-Becker." --- Annemarie Stoltenberg, in: NDR Kultur, 2. Dezember 2025

Insel Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-458-64514-6

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