Boris von Brauchitsch

abgefahren. Die Automobilisierung in historischen Fotos aus Berlin

Berlin ist ohne Autoverkehr unvorstellbar, zumal das Auto für die Deutschen mehr als nur ein Statussymbol, sondern vielmehr Identifikationsobjekt ist. Seit um 1900 die Motorfahrzeuge – Feuerwehren, Krankentransporter, Müllabfuhr, Sprengwagen, Postautos und auch Autobusse – neben Pferdekutschen und Schienenfahrzeugen die Straßen eroberten, ging die Entwicklung des Individualverkehrs stetig voran. Die Nationalsozialisten förderten diesen mit ihrem Programm der „Volksmotorisierung“ und auch die „autogerechte Stadt“ der Nachkriegszeit war ganz darauf ausgerichtet. Selbst heute wird um jede Handbreit Platz, die dem Autoverkehr abgetrotzt werden soll, gestritten. Eine Fahrt durch das motorisierte Berlin in Bildern aus der bpk-Schatzkammer.

„Dieser Band führt tief zurück in Autozeiten, so exotisch und vielfältig wie die Saurier – tolle, bisher kaum gesehene Fotos – und führt dann durch die Geschichte bis ins geteilte Berlin. – Nun auch schon wieder reif fürs innere Automuseum.“  --- Das Magazin 3/2020

„Der kluge Überblick beleuchtet technische und auch politische Entwicklungen, zeigt die Unterschiede in Ost und West auf und lässt natürlich auch Berliner Besonderheiten wie die Rennen auf der AVUS nicht aus. Die verschiedensten Fahrzeuge werden die Herzen von Autoliebhabern höherschlagen lassen; zugleich lässt der Rückblick auf die vielfältigen Möglichkeiten der Mobilität auch Ideen für eine mobile Stadt der Zukunft erkennen." --- Rolf-J. Maier-Lenz in: Eschborner Stadtmagazin, 2/2020

Edition Braus, 2019   ISBN 978-3862282012

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