Boris von Brauchitsch

Eine rote Spur. Wilhelm Orlopp

Das allmähliche Verfertigen der Gedanken beim Zeichnen fasst Wilhelm Orlopp in eine rote Spur. Er zeichnet seine Tage, abschweifende Überlegungen, Experimente über Punkt und Linie, Variationen über ein musikalisches Thema, ein Kontinuum wie ein ungegenständlicher, temperamentvoller Film, an dem der betrachter im Raum vorbeizieht, vor dem er verharrt, sich in eine Szene vertieft und weitergeht.

Galerie der Künstler, Frankfurt 1993

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