Boris von Brauchitsch

Ernst. Institut für Universalkultur
V. Grisha Dombach, ab 9. August 2021

Grisha Dombach: Junger Italiener auf einem Esel reitend

Fake News, auch alternative Fakten genannt, sind heute in aller Munde. Sie existieren, nicht weil sie sonderlich glaubwürdig wären, sondern weil viele sie gern glauben würden. Und da wir in einer zwar keineswegs meinungsfreien, aber doch der Meinungsfreiheit verpflichteten Gesellschaft leben, die stets auch die Glaubensfreiheit hochhält, hat jeder das Recht zu meinen und zu glauben, was er mag, denn der freie Wille richtet sich in der Regel nach dem, was man will, was man möchte, was man begehrt.

Wenn uns aber die Wahrheit nicht mehr als begehrenswert erscheint, weil sie manchmal unbequem ist, wenn wir also die Bequemlichkeit vorziehen und daher glauben, was in unser Ambiente passt, in unser designtes Weltbild, dann bekommen Lügen und Fälschungen eine ganz neue Qualität.

Auf dem Gebiet der Kunst werden Fälscher lange schon bewundert. Vor allem, weil sie das Establishment, die Experten, gelegentlich an der Nase herumführen, weil sie Autoritäten als Deppen dastehen lassen und scheinbar gegen das System revoltieren. Dass sie das tun, um sich selbst zu bereichern, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache, die da oben werden mal richtig vorgeführt.

Dazu ist es in der Kunstwelt allerdings notwendig, den Betrug zu entlarven.

Während in der Politik, der Wirtschaft, dem „echten Leben“ Lug und Trug möglichst unentdeckt bleiben sollen, weil man sich selten mit der Eleganz eines solchen Betrugs schmücken kann, ist der Betrug in der Kunstwelt selbst schon wieder Kunst. Weil Kunst eben auch oft genug Täuschung ist.

Die Situation ist entsprechend absurd, denn erst wenn Experten eine Fälschung als Fälschung erkennen, wird offenbar, dass sie getäuscht wurden oder getäuscht werden sollten. Und je länger diese Täuschung funktionierte, desto größere Helden sind die Fälscher. Die Aufdeckung der Fälschung, ist allerdings notwendig, um ihre Qualität würdigen zu können.

Man darf davon ausgehen, dass viele Fälschungen auch nur deshalb funktionieren, weil man auf dem Kunstmarkt um jeden Preis an die Echtheit eines Kunstwerkes glauben möchte. Genau so, wie sich die Gläubigen von Fake News insgeheim wünschen, die Lügen seien die Wahrheit. Und wenn doch Zweifel aufkommen oder die Lüge allzu offensichtlich zu Tage tritt, dann verschließt man die Augen oder wendet sich stillschweigend der nächsten Lüge zu, um diese lauthals nachzubeten oder anzupreisen.

Der Kunstmarkt hinkt andererseits der Politik hinterher, könnte man denken, denn hier verliert ein Werk meistens an Wert, wenn es als Fälschung enttarnt wird, während in der Politik auch Fake News hoch im Kurs stehen. Doch wenn man sieht, wie Fälscher gefeiert werden, wie seriöse Zeitschriften ihnen Sondernummern widmen oder schadenfroh in den Chor der Expertenverächter einstimmen, wandelt sich das Bild. Vielleicht war der Kunstmarkt sogar ein Vorreiter, der die Lüge, die meist amüsanter, spektakulärer, prägnanter als die Wahrheit ist, gesellschaftsfähig machte. Vielleicht war es auch gar nicht der Kunstmarkt, sondern die Kunst selbst, die von jeher alternative Fakten anbot, das Unsichtbare sichtbar und Märchen anschaulich werden ließ.

Es liegt im Wesen der Kunst Lügen zu verbreiten. Und obwohl wir wissen, dass es Lügen sind, genießen wir sie, ja wir bewundern sie, gerade weil sie so faszinierend zu lügen versteht.

So wie jede perspektivische Täuschung, die uns in der Malerei Räumlichkeit vorgaukelt, als Täuschung entdeckt werden muss, damit wir die Leistung des Künstlers bewundern können, so wie jede realistische Performance als Inszenierung begriffen werden muss, um sie als solche zu würdigen, so muss auch die Kunstfälschung entdeckt werden, um die Leistung des Fälschers zu honorieren. Ungeachtet dessen sehnt sich wohl jeder Mensch nach Anerkennung. Der Leidensdruck der kreativen Dunkelmänner muss entsprechend hoch sein.

In der Vergangenheit konnte man den Eindruck gewinnen, erfolgreiche Kunstfälscher, die zwangsläufig im Verborgenen arbeiten, müssten nach ihrer Entlarvung ein über Jahrzehnte aufgestautes Selbstdarstellungspotential geradezu eruptiv geltend machen. Die Aufdeckung ihres Tuns wirkte als Akt der Befreiung, für den man durchaus bereit zu sein schien, hinter Gittern zu landen.

Was für ein Dilemma: Ruhm als Betrüger scheint – anders als in der Wirtschaft, der Politik oder im Krieg – meist an Gefängnis gekoppelt, denn auch der Zeitpunkt einer Verjährung ist schwer feststellbar, solange noch gefälschte Werke im Kunsthandel kursieren. Zudem beendet die Aufdeckung der Fälschungen in jedem Fall auch die Karriere des Fälschers als Fälscher.

Eine neue Gestalt der Szene hat hier einen zunächst vielversprechenden Ausweg gesucht. Grisha Dombach verfasste seine Memoiren ohne seine Identität preiszugeben, ohne die Ereignisse konkret zu verorten, ohne seine Handlungen und Reisen näher zu datieren. Lediglich die von ihm gefälschten Werke benannte er detailliert. Dennoch wurde er vergangenen Freitag in Delhi verhaftet.

Grisha Dombach hatte um 1998 eine Marktnische für sich aufgetan, deren Eroberung besondere Unverfrorenheit erfordert, denn er fälschte ausschließlich lebende Künstler. „Solange Künstler noch nicht tot sind, vermutet kaum jemand, dass sich jemand traut, sie zu fälschen“, so Dombach in seiner ebenso faszinierenden wie offensiv naiv verfassten Autobiographie, die unter dem Pseudonym Arthur Zoff erschien (Art comes from Arthur. The Strange Behaviour of an Unknown Art Forger, London 2014). Bevor er sich mit ihren Werken befasste, studierte er die Persönlichkeitsprofile der Künstlerstars. Habitus, Produktionsbedingungen, Trinkverhalten. Nicht wenige hatten jenseits der Lebensmitte längst den Überblick über ihr eigenes Schaffen verloren. Dass keiner von ihnen die „Interventionen ins Werkensemble“ (Dombach) registrierte und mancher die Fälschungen sogar als Originale abgenickt haben soll, bestätigt die Strategie und bewundernswerte Menschenkenntnis des Fälschers.

Geboren im slowenischen Bled, übersiedelte Grisha Dombach mit seiner Mutter, die dort ein Gasthaus eröffnete, nach Innsbruck. Dem Konglomerat der österreichischen Küche gewann sie neue Facetten ab, indem sie einmal im Monat mit ihrem Sohn bei ausgesuchter Konkurrenz essen ging, um gemeinsam mit ihm die Zutaten zu ergründen und dann in eigenen Rezepten zu verfeinern. Grisha begann mit sechzehn Jahren zunächst eine Bäckerlehre, die er jedoch bald (aufgrund der ihm als unangemessen erscheinenden Arbeitszeiten) zugunsten einer Ausbildung zum Bauzeichner aufgab. Nach Erreichen der Volljährigkeit verließ er den mütterlichen Herd und Österreich, siedelte mit 19 Jahren mittellos nach London über und jobbte in einem wohltemperierten 24-Stunden-Sportstudio, vor allem, weil es ihm an Geld für Kohlen fehlte. Bereits im Jahr darauf wurde er Teilhaber des Fitness-Unternehmens, was schmeichelhaft klang, allerdings vor allem eine forcierte Selbstausbeutung zur Folge hatte. Finanziell blieb die Lage angespannt und an freien Tagen suchte Dombach zum Aufwärmen und zur Abwechslung Londoner Museen auf.

In der Tate Gallery entdeckte er Johann Zoffany für sich. Sicher auch, weil ihn dessen abenteuerliche Biografie in ihren Bann schlug. Der Maler war in jungen Jahren nach England gekommen, hatte sich mit dem Schauspieler David Garret angefreundet, dann Karriere als Maler der Aristokratie gemacht, war nach der Ablehnung eines seiner Werke durch den König einfach nach Indien gegangen und als reicher Mann zurückgekehrt. Noch mehr als dieser Lebenslauf aber irritierte Dombach das seltsame Bild zweier Jungen, die fröhlich lachend ein Vogelnest ausrauben, während ein dritter mit Pfeil und Bogen ins Schwarze trifft. Eine Inschrift, nachträglich in der rechten unteren Bildecke angebracht, vermerkt, dass jener Knabe, der mit dem geplünderten Nest in der Hand im Baum sitzt, um gerade den letzten Jungvogel in den Hut seines Bruders fallen zu lassen, Erzbischof geworden war.

Für Dombach wurde das Bild zu einem visuellen Lebensmotto. Er begann es in den langen Nachtstunden im Sportstudio aus der Erinnerung zu zeichnen, dann schließlich zu Hause in Pastell und Öl unter Einsatz von Pinseln, Spachteln und Daumen zu malen. Und als besondere Fingerübung schuf er in Öl auf Leinwand auch noch eine spiegelverkehrte Fassung.

Parallel zu seinen Museumsbesuchen durchstöberte er Antiquitätengeschäfte und Flohmärkte nach alten Leinwänden und Papieren, mit denen er sich auch bezüglich der Materialien der Epoche seiner Gemälde annäherte. Das Training seines ohnehin guten Gedächtnisses brachte ihn dazu, keines der Gemälde sklavisch zu kopieren oder Skizzen eines Künstlers einfach 1:1 in Öl zu übertragen, was immer den Verdacht der Experten nährt, sondern sich den Vorbildern über die Erinnerung anzunähern. Das verschob stets ein wenig die Akzente und verlieh den Werken etwas Eigenständiges. Anfangs suchte Dombach zur Kontrolle noch verschiedentlich die Originale auf, doch diese Visiten wurden über die Jahre seltener und schließlich entwickelte er den Ehrgeiz, sich ein Bild an nur einem Tag einzuprägen. Dann saß er über Stunden davor, drehte eine Runde durch die Museumshallen, kehrte zurück, um sich zu vergewissern, bevor er das Museum verließ und sich noch in derselben Nacht an die Arbeit machte. Hatte er schließlich die Handschrift eines Malers verinnerlicht, schuf er auch ganz frei Werke, wie jenes Genrebild „Junger Italiener auf einem Esel reitend“ als Einstimmung auf einen Italientrip, dem er, wie wir heute feststellen können, übermütig die eigenen Gesichtszüge lieh. In der Art der Deutschrömer hingeworfen, fand es rasch Eingang in den Kunstmarkt und finanzierte die Reise. Eine zweite, vor allem in den Details schwächere Fassung des Italieners kursiere inzwischen ebenfalls, wie Dombach anmerkt. Für dieses „Machwerk“ allerdings lehne er jede Verantwortung ab. Nicht nur wegen der offensichtlichen Schwächen und schlampigen Verzeichnungen, die seine Berufsehre kränkten, sondern vor allem, weil er abgesehen von den Nesträubern nie ein Gemälde zweimal gemalt habe.

Betrachtet man Dombachs „Jungen Italiener“ als Original, so handelt es sich bei der zweiten (übrigens ebenfalls spiegelverkehrten) Fassung um eine Fälschung, betrachtet man Dombachs „Jungen Italiener“ allerdings als Fälschung eines zunächst nicht näher benannten Deutschrömers, ist die Fälschung die Fälschung einer Fälschung. Womit sich die vielleicht philosophische, sicher aber juristische Frage anschließt, ob sich Fälschungen fälschen lassen.

Glaubt man Dombach, dann war der Eselreiter das erste Bild, das er an einen Händler als vorgebliches Erbstück eines Großonkels verkaufte. Sein Geschäftspartner hatte ihn durch eine vertragliche Klausel, die so klein gedruckt war, dass er sie auch in deutscher Sprache überlesen hätte, aus der Körperertüchtigungsbrache gedrängt. Etwas Abstand zu nehmen, erschien dem Geschädigten elementar, und so wurde aus dem Betrogenen der Betrüger, als der er Furore machen sollte. Er wickelte den eselreitenden Italiener in Zeitungspapier und betrat erstmals im ganz wörtlichen Sinne das Parkett des Antiquitätenhandels.

Auf Nachfrage erzählte er, sein Großonkel habe das Bild Gerüchten zufolge von seinem Cousin, einem Berliner Architekten, der Italien gehasst habe und alle Erinnerung an seine Zeit im Süden verdrängen wollte, geschenkt bekommen. Dombach berichtet in seinen Memoiren, wie er geradezu die elektromagnetischen Ströme zu spüren vermeinte, die das Hirn des Händlers durchfuhren und ihn so weit stimulierten, dass er offenbar die Möglichkeit in Betracht zog, es könne sich um ein Werk Franz Ludwig Catels handeln und der erwähnte Architekt sei Schinkel persönlich. Nicht für einen Augenblick, vermerkt Dombach, sei dem Händler, vollauf damit beschäftigt, seine Gier hinter der Mimik eines von der angebotenen Leinwand Angeekelten notdürftig zu verbergen, die Ähnlichkeit zwischen Modell und Verkäufer aufgefallen. Diese initiale Visite des Kunstmarkts brachte dem jungen Imitations-Talent zwei wichtige Erkenntnisse: Bereits nach wenigen Minuten habe ihn die hochkultivierte Betriebsblindheit verblüfft und er habe „das untrügliche Gefühl gehabt, sein Gegenüber wolle um jeden Preis betrogen werden“.

Der Fälscher sah seine Lüge als Teil einer Überlebensstrategie, nahm die Summe, über deren genaue Höhe er sich ausschweigt, und verbrachte einige Monate in Neapel. Sein Versuch, dort eine Reihe von Magnascos zu verkaufen, gestaltete sich schwierig und endete in einer überstürzten Flucht über den Dachboden eines Mietshauses unter Zurücklassung der Werke, von denen er eines drei Jahre später durch Zufall in einem Pariser Auktionshaus wiederentdeckte. Er versuchte sich noch an ein paar Capri-Pastellen Lesser Urys, kam aber nach seinem Neapel-Erlebnis abschließend zu dem Entschluss, die alten Meister zugunsten zeitgenössischer Kunst aufzugeben: „Abenteuerlicher kann es nicht mehr werden, habe ich an diesem Abend gedacht, ohne zu ahnen, wie sehr ich mich irren sollte.“

Erste Versuche mit kleinformatigen Gouachen von Markus Lüpertz und Ella Ceihpos verliefen erfolgsversprechend, so dass er sich an Acrylbilder von Dragan Plavsic und Lithographien von Bruce Nauman heranwagte. Zum täglichen Morgentee zwang er sich, als Ersatz für sportliche Betätigung, die noch immer autoaggressive Impulse in ihm auszulösen imstande war, Gedichte zu schreiben, die er unter seinem bürgerlichen Namen publizierte. Dieser erste Lyrikband, der bereits Hinweise auf seine illegale Tätigkeit hätte geben können, wurde genrespezifisch nicht weiter beachtet. Jedoch nicht nur, weil es sich um Lyrik handelte, sondern auch weil diese in Resianisch verfasst war, und auch nach der Übersetzung ins Deutsche in der einzigen erschienenen Kritik (in: La mer gelee, 5/2008) als „celaneskes Epigonentum“ abgetan wurde.

Nachtpinsel

zwischen uns,

Königsblau und Königsmord

raschselig

von deinen Fasern

aufgesogen.

Du bist mein Ich, vertrauenswürdig

falsch und wahr betrogen,

sag, dass ich lüge,

oder schweig.

Für immer stehe ich

in meiner Schuld,

denn Du bist ich

und reich und

frei.

Rückblickend scheinen Zeilen wie diese das Hadern des seelisch tief gespaltenen Kunstkönners eindringlich zu belegen. Dombach sehnte sich nach Offenbarung. Denn er sehnte sich nach Anerkennung, doch es war geradezu schicksalhaft, dass er sie nur dort erfuhr, wo er inkognito bleiben musste.

Nachdem sich der Misserfolg des Poesiebandes abzeichnete, schrieb er seine Autobiografie und reiste nach Indien, von dessen Kultur er sich neue Inspirationen erhoffte. Doch seine Methode des Memorierens sollte ihm dort zum Verhängnis werden.

Im Museum of Modern Art in Delhi deponierte er einen Koffer an der Garderobe, um vor einem Gemälde von Bikash Bhattacharjee mehrere Stunden zu verharren – ein seltsames Verhalten, so versicherte auch der älteste Wärter, seit fast fünfzig Jahren dem Haus verbunden, das noch bei keinem Besucher zu beobachten gewesen war. Die Museumsaufsicht alarmierte die Polizei, um den auffälligen Betrachter als suspekte Person überprüfen zu lassen.

In seinem Gepäck wurde ein Ölgemälde gefunden.

Dombach verbrachte die Nacht im Gefängnis und wurde am nächsten Tag mit den Ergebnissen einer Internetrecherche konfrontiert, die folgendes besagten: Das Bild, das er bei sich hatte, stammte von Johannes Zoffany und zeigte drei Brüder beim Vogelnestplündern. Es sollte in der Tate Gallery in London hängen und war auch nicht als gestohlen gemeldet. Auf Nachfrage vor Ort war die Anwesenheit des Bildes bestätigt worden, demnach musste es sich beim Bild in Dombachs Besitz um eine zweite Fassung handeln, die bislang im Kunstmarkt nicht bekannt gewesen war, wohl aber aus den Memoiren eines gewissen Arthur Zoff, der sich selbst als genialer Kunstfälscher gerühmt hatte. Der Verdacht, dass Dombach jener Zoff sein könnte, erhärtete sich, als man die Leinwand untersuchte und in den Wolken über der Landschaft im Hintergrund einen Fingerabdruck entdeckte, der noch in der frischen Farbe hinterlassen worden war, das Muster der Papillarlinien eines Daumens, die sich schnell zuordnen ließen. Es war eine einzigartige und unverwechselbare Signatur, ein Daktylogramm Grisha Dombachs.

Das einzig Authentische, sein Fingerabdruck, bewies, dass er ein Fälscher war. Da inzwischen Auslieferungsanträge aus 14 Ländern vorliegen und demzufolge diplomatische Verwerfungen zu befürchten sind, wünscht sich die indische Regierung, der Museumswärter hätte in der eingehenden Betrachtung eines Gemäldes durch einen Museumsbesucher keine verdächtige Handlung gewittert und die Polizei hätte das getan, was sie in Indien neben Foltern und Bestechungsgeldakquise sonst am besten kann: wegsehen. Doch so ist es nicht gekommen. Wir dürfen gespannt sein auf die nächsten Kapitel in diesem bemerkenswerten Kriminalfall. Der Applaus der Boulevardpresse und des Fernsehens dürfte Grisha Dombach jedoch jetzt schon gewiss sein.

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